Der Coaching – Markt boomt! In den letzten 10 Jahren ist Coaching förmlich explodiert! Die wohl bekanntesten Formen des Coachings sind: Business Coaching, Life Coaching, Personal Coaching. Diese Formen des Coaching nutzen das Gespräch als Kommunikation. Meist werden Strategien und ein Stufensystem für die Klient:innen entwickelt, um ihre gewünschten Ziele zu erreichen. Das Somatic Coaching ist noch recht neu und nutzt neben der verbale Kommunikation auch  Körperarbeit.

Es gibt ein paar sehr wichtige Unterschiede zwischen der traditionellen (Psycho) Therapie und dem Coaching.

 6 wesentliche Unterschiede zwischen (Somatic) Coaching & Therapie?

  • Coach ist kein geschützter Begriff. Therapeut:innen und Psychologe/innen arbeiten mit einer Lizenz und sind häufig auch Teil der Ärztekammer.
  • In der Therapie wird eine Diagnose gestellt, um psychische Probleme zu behandeln. Ein Coach stellt keine Diagnose und hat nicht die Ausbildung, mit schweren psychisch Erkrankungen zu arbeiten
  • Die Therapie besteht aus einem Gespräch, indem sich Therapeut:in und Klient:in gegenüber sitzen. Somatische Techniken kommen immer öfters auch in einer Therapie zum Einsatz, aber selten beinhalten sie Berührung, Atemarbeit und Körperarbeit.
  • Das Somatic Coaching nutzt Bodywork, Atmung und Berührung als Form der Kommunikation
  • In der Therapie wird v.a. Fokus auf die Analyse der Vergangenheit gelegt. Im Coaching wird die Vergangenheit miteinbezogen, aber der Fokus liegt auf der Gegenwart und der Zukunft.
  • Therapiestunden finden in der Regel 1x die Woche über einen längeren Zeitraum statt. Im Coaching werden die Termine und die Länge des Prozesses nach Bedürfnis vereinbart.

Warum hat die Coaching-Szene in den letzten Jahren einen solchen Boom erfahren?

Einer der Hauptgründe für die stetig wachsende Coachingszene ist sicherlich, dass es heutzutage so schwierig geworden ist, einen freien Therapieplatz zu bekommen. Die Praxen sind absolut überfüllt. Es ist fast unmöglich – trotz großem Leidensdruck – kurzfristig eine Stunde zu bekommen. Es ist wesentlich leichter, einen Coach zu finden.

In den vergangenen Jahren hat sich unser Leben erheblich verändert. Während individuelle Krisen wie Scheidung, Trennung, Tod, Arbeitsverlust, Einsamkeit und Beziehungsprobleme weiterhin bestehen bleiben, sehen wir uns heutzutage auch mit neuen Herausforderungen wie der Klimakrise, finanziellen Schwierigkeiten und Kriegen konfrontiert. Viele Menschen suchen nach Unterstützung, um mit ihren Ängsten umzugehen oder fühlen sich in ihrer Entwicklung stagniert und wissen nicht, wie sie den nächsten Schritt gehen sollen. Ein Gefühl von Perspektivlosigkeit und Hoffnungslosigkeit hat sich stark ausgebreitet.

Der somatische Ansatz beginnt sich langsam, aber stetig neben Yoga und anderen Körperarbeiten zu etablieren und kann sogar als ein therapeutischer Ansatz erfahren werden. Doch hier ist Vorsicht geboten! Auch wenn Menschen z.B. mit traumatischen Erfahrungen in einem somatischen Coaching geholfen werden kann, sollte der Coach sehr genau seinen Aufgabenbereich kennen! Klienten mit schwerwiegenden psychische Störungen, Erkrankungen und Trauma sollten an einen professionellen Therapeut/in weitergeleitet werden.

Wie kann ich durch Somatic Coaching eine Veränderung in mir bewirken?

Im Somatic Coaching begleitet der Coach die Klient:innen auf der Empfindungsebene gezielt und achtsam. So wird Veränderung auf der Körperebene spürbar und neue Verhaltensmuster zeigen sich organisch und spontan im Alltag.

Im Gegensatz dazu bleiben in der Therapie viele Erkenntnisse auf der kognitiven Ebene und es erfordert viel Energie und Disziplin, um neue Verhaltensmuster im täglichen Leben zu etablieren.

Mehr zu dieser Arbeit erfährst Du hier.

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